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Rückblick auf das Seminar “Kooperative Robotik” mit Rodney Brooks

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Die Robotik von morgen ist mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Die meisten Roboterexperten, darunter auch Rodney Brooks jener Visionär, auf den die Verbreitung von Staubsaugerrobotern zurückgeht, arbeiten derzeit an der Entwicklung kooperativer Roboter, die erschwinglich und benutzerfreundlich sind und gleichzeitig die Sicherheit der Benutzer gewährleisten. Ein Beispiel hierfür ist der kooperative Roboter Baxter.

Die kooperative Robotik war eines der Hauptthemen des Vortrags von Rodney Brooks.

Nach einer Einführung durch den Direktor des ISIR, Raja Chatila, fasste Rodney Brooks bei diesem Seminar seine langjährigen Erfahrungen zusammen und schilderte die großen Herausforderungen und Problemstellungen der Roboterbranche, für die es derzeit Lösungen zu finden gilt.

In seiner Zeit als Firmenchef iRobot, dem Anbieter des Staubsaugerroboters Roomba, sah sich der Gründer von Rethink Roboticsmit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Ein Besuch bei seinen Lieferanten in Asien verdeutlichte für Rodney Brooks den wachsenden Bedarf für sicherere Industrieroboter mit einer intuitiveren Benutzeroberfläche

Dadurch wurde Brooks klar, welchen Mehrwert die Entwicklung und Herstellung eines kooperativen Roboters mit vereinfachter Handhabung darstellen würde. Außerdem führten wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen sowie Regierungsinitiativen zu einer Rückverlagerung der Produktionsstandorte in die USA, um die Produktqualität zu verbessern und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu begünstigen.

Die Begleitung dieses Ansatzes durch Kobots (kooperative Roboter) bestärkte Rodney Brooks in seinem Entschluss, das Unternehmen Rethink Robotics in Boston zu gründen, wo ein Großteil der Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung des Roboters Baxter abgewickelt wird. So entstand der Roboter Baxter in der Manufacturing-Version auf der Basis der Software Intera 3.

Am Rande dieser Hauptproblematik steht die Frage der Überalterung der Bevölkerung in Europa. Brooks sieht in der Robotik einen Lösungsansatz im Kampf gegen fehlende Ressourcen, um alten Menschen eine größere Autonomie zu bieten.


Roboter und die Überalterung der Bevölkerung

Robotiker, Designer und IT-Entwickler müssen seiner Ansicht nach berücksichtigen, dass der Schlüssel zu einer besseren Akzeptanz und einem vermehrten Einsatz von Roboteranwendungen in der Altenpflege in der Konzeption der Benutzeroberflächen liegt. Um die Probleme des Gesundheitssektors zu lösen, hat Rethink Robotics außerdem eine Forschungsversion des kooperativen Roboters Baxter entwickelt.

Die Bereitstellung eines Software Development Kits (SDK) und die Möglichkeit, mit einem Roboterbetriebssystem (ROS) zu arbeiten, versetzen Ingenieure und Robotiker in die Lage, Verhaltensweisen auf der Basis dieser Version zu schaffen.

Ein Beispiel hierfür wurde von den Ingenieuren von HumaRobotics entwickelt, dem Servicebereich von Generation Robots. Es wird im nachstehenden Video Dr. Philippe Capdepuy erklärt, einem Experten für künstliche Intelligenz.

Folgende Roboter sind auf der Website von Generation Robots verfügbar:

Baxter ForschungsroboterPrototyp

Baxter Research Robot Prototype

Electric Parallel Gripper Kit for Baxter Research Robot

Elektrischer Greifer für den Baxter Research Roboter


<br /> Mobiler Sockel für den Baxter Research Roboter


Mobiler Sockel für den Baxter Research Roboter