Robotique mobile dans l'industrie du bâtiment

Das Projekt ROSBIM, oder Die Integration der Robotik in die Bauindustrie

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Dieser Erfahrungsbericht des italienischen Fraunhofer-Instituts beleuchtet eines der Projekte des Fraunhofer Italia Innovation Engineering Center, in dessen Mittelpunkt der Aufbau der Robotertechnologien in der Bauindustrie steht.

Das Fraunhofer-Institut ist eine deutsche Einrichtung für anwendungsorientierte Forschung. Das Fraunhofer Italia Innovation Engineering Center bildet den italienischen Zweig dieses Netzwerks von Laboratorien.

Ein Forscher am Fraunhofer Italia Innovation Engineering Center mit der mobilen Plattform Husky
Foto © LIVE-STYLE Eppan

Die Forscher dieses in Bozen (Südtirol) basierten Zentrums entwickeln derzeit eine Softwareschnittstelle, mit der mobile Roboter sich auf Baustellen orientieren können.

Diese Schnittstelle mit der Bezeichnung ROSBIM stellt eine Verbindung zwischen folgenden Systemen her:

  1. Der BIM-Technologie, mit der verschiedene Akteure einer Baustelle im Verlauf ihres gesamten Lebenszyklusses (praktisch in Echtzeit) Zugang zu einem digitalen Modell des Bauobjekts erhalten
  2. ROS, einem Betriebssystem zahlreicher Roboter (ob mobil oder nicht), das viele Vorteile bietet (Standardisierung der Protokolle, leichteres Hinzufügen externer Peripheriegeräte usw.).

CLEARPATH ROBOTICS: Mobile Plattformen, die sich für ein komplexes Umfeld eignen

Die mobilen Plattformen von CLEARPATH ROBOTICS, die in Europa von Generation Robots kommerzialisiert werden, eignen sich für den Einsatz in verschiedensten Bereichen, darunter Weltraumerkundung, Überwachung und Patrouille in Risikozonen (verstrahlte, verschneite, staubige bzw. Unfallzonen usw.), Instandhaltung im städtischen oder industriellen Umfeld usw.

CLEARPATH ROBOTICS entwickelte eine eigene Baureihe mobiler Roboter für Forscher in gefährlichen oder unzugänglichen Bereichen

Die mobilen Outdoor-Plattformen von CLEARPATH ROBOTICS sind:

  • ROS-kompatibel und Open Source (ROS-Librarys und -Packages sind online verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert)
  • Leicht customisierbar (Hinzufügen externer Peripheriegeräte)
  • Witterungsbeständig und resistent gegenüber anderen Außenelementen (Regen, Staub, Kälte usw.)
  • Solide und leistungsfähig
Der mobile Roboter Husky im Einsatz beim Forschungsprojekt ROSBIM
Foto © LIVE-STYLE Eppan

Für seinen ersten Prototyp fiel die Wahl des italienischen Fraunhofer-Instituts auf den mobilen Roboter Husky von CLEARPATH ROBOTICS:

  • Außenabmessungen: 990 x 670 x 390 mm
  • Gewicht: 50 kg
  • Nutzlast (max.): 75 kg
  • Nutzlast im Geländeeinsatz: 20 kg
  • Abmessungen des Stauraums im Inneren: 296 x 411 x 155 mm
  • Höchstgeschwindigkeit: 1 m/s
  • Schutzart: IP44 (IP55 optional)
  • Verfügbare Gesamtleistung: 192 W (480 W optional)
  • Treiber und APIs: ROS, C++ und Python

Einsatz der Roboter als Logistikassistenten

Ziel dieser Schnittstelle ist es, auf Baustellen Roboter einzusetzen, die schwere Lasten von A nach B transportieren können (Baustoffe und Ausrüstung). 

Mithilfe der ROSBIM-Schnittstelle sind Roboter in der Lage, Hindernissen auszuweichen, die sie nicht unbedingt erkennen können, darunter Aufzugschächte oder neu ausgehobene Leitungsgräben.

Dank ROSBIM kann ein mobiler Roboter sich autonom in einem komplexen, sich ständig wandelnden Umfeld wie einer Baustelle bewegen. Diese Schnittstelle wird die Erfassung der Umwelt durch den Roboter wesentlich verbessern.

Durch eine Funktion namens „Follow me“ können Mitarbeiter den Roboter auffordern, ihnen zu folgen – ganz wie ein Logistikassistent.

Anpassung der ROSBIM-Technologie an andere Einsatzbereiche

Der Einsatz dieser robotisierten Logistikassistenten auf Baustellen im Rahmen des Projekts ROSBIM ist ein erster Schritt. Diese Art von Technologie könnte sich aber auch problemlos in anderen Sektoren wie der wissenschaftlichen Erkundung oder der Landwirtschaft durchsetzen.

Lesen Sie auch den Artikel zu diesem Post auf der Fraunhofer-Website: A smarter way of building with mobile robots